Tischtennis: 2x Silber beim Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia”

Tischtennis: 2x Silber beim Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia”

Carl-von-Weinberg-Schule erneut mit super Bilanz im Bundesvergleich

Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) in Berlin sorgte die Carl-von-Weinberg-Schule für einige spannende und herzzerreißende Spiele. Mit zwei starken zweiten Plätzen in der Wettkampfklasse II der Jungen (Jahrgänge 2001 – 2004), sowie der Wettkampfklasse III der Jungen (Jahrgänge 2003 – 2006) sorgte man für zufriedene Gesichter unter den Spielern und den verantwortlichen Lehrertrainern Inka Dömges und Johannes Herrmann.

Die Jungen-Mannschaft der WK II verteidigte ihren Silbermedaillenplatz gegen die Schulmannschaften aus den weiteren 15 Bundesländern. Nachdem man im letzten Jahr am Lessing Gymnasium aus Düsseldorf, dem Dauerrivalen gescheitert war, traf man in diesem Jahr erneut auf das Team aus NRW. Die Doppel musste man leider beide abgeben, konnte dann aber zum 2:2 ausgleichen. Trotz guter weiterer Siegchancen in den beiden Spitzeneinzeln, gingen diese richtungsweisenden Partien verloren. Die erneute 2:5-Niederlage besiegelte dann Robert Volkmann in seinem Einzel. Dennoch hat das Team alles gegeben und es den favorisierten Düsseldorfern nicht leicht gemacht und sorgte somit für ein spannendes Finale.

Die Carl-von-Weinberg-Schule bleibt mit diesen Erfolgen die erfolgreichsten Schule im Tischtennis in Deutschland der letzten Jahre. Beim alljährlichen Schulsport-Großereignis kämpfen jedes Jahr über 800.000 Schülerinnen und Schülern um den Sieg in 16 Sportarten. Bei den prestigeträchtigen Vergleichswettkämpfen der besten Schulen aus allen Bundesländern treten an zwei Wettkampftagen im Tischtennis in der Bundeshauptstadt knapp 400 Schülerinnen und Schüler gegeneinander an.

Die sechsköpfige Jungenmannschaft mit Adam Janicki, Leon Pradler, Robert Volkmann, Gaganpreet Sohal, Maximilian Schlicke und Paul Schuster setzte sich zunächst in den Gruppenspielen durch und verlor dabei insgesamt nur 5 Spiele in den drei Partien. Hart umkämpft war dabei das letzte Gruppenspiel gegen den Mitfavoriten aus Niedersachsen, welches man letztlich aber verdient mit 5:4 gewann. Im Viertelfinale gab es dann ein deutliches 5 : 0 gegen das Piere de Coubertin Gymnasium aus Erfurt (Thüringen). Und auch im Halbfinale lautete der Endstand 5:0. Der Gegner kam diesmal aus Bremen, die freie evangelische Bekenntnisschule. Das Finale gegen den Dauerrivalen aus NRW war somit perfekt. Nachdem man vor zwei Jahr gegen die mit zahlreichen Kaderspielern gespickte Mannschaft aus NRW gewinnen konnte, musste man sich im letzten Jahr geschlagen geben. Auch diesmal gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe und Nervenkitzel bis zum Schluss. Unter den Augen der Zuständigen des Kultusministeriums aus Hessen konnten die Jungs mit Teamgeist und viel Kampf ein ausgeglichenes Spiel abliefern. Nach dem 2:2 Ausgleich hatten des Adam Janicki und Leon Pradler auf dem Schläger, eine 4:2 Führung zu erspielen. Doch beide Spiele gingen hauchdünn im fünften Satz an unsere Gegner. Leider musste man dann auch das nächste Spiel abgeben und die 2:5 Niederlage war besiegelt. Nahezu alle weiteren Begegnungen in der Halle waren bereits beendet, so dass sich eine große Menschentraube um die beiden Spielcourts bildete und gespannt mitfieberte.

Alle guten Dinge sind drei. Zum dritten Mal in Folge landete die jüngere Jungenmann-schaft auf dem Silberplatz. Auch dieses Jahr dominierte die jüngere Jungen-Mannschaft ihre Gegner in der Vorrunde nach Belieben und gaben nur ein einziges Spiel in drei Par-tien ab. Im Vergleich zum Vorjahr waren dieses Jahr zwei neue Spieler dabei, die zum ersten Mal mit in Berlin waren. Im Viertelfinale konnten sich unsere Schüler nach der überragenden Gruppenphase mit einem 5:0-Sieg klar gegen das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium aus Neunkirchen (Nordrhein-Westfalen) durchsetzen. Das Halbfinale war dann schon eine ganz andere Aufgabe. Gegen das Gymnasium am Rotenbühl aus Saarbrücken (Saarland) setze man sich knapp aber verdient mit 5:3 durch. Im Endspiel traf man dann auf die favorisierte Humboldtschule aus Hannover (Niedersachsen). Zahlreiche Siegchancen ließ man ungenutzt und so konnte man lediglich eine Partie für sich entscheiden. Die 1:5 Niederlage fiel in jedem Fall deutlich zu hoch aus.

Bei der großen Siegerehrung in der Max Schmeling Halle konnten beide Teams die Sie-gerpokale als Preis für die beiden Silberplätze in Empfang nehmen.

„Auch wenn wir in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2017 keine Goldmedaille mit nach Hause nehmen konnten, sind wir mit dem Resultat sehr zufrieden. Das Ergebnis ist das Resultat der intensiven Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tischtennis-Verband. Das Verbundsystem der Eliteschule des Sports mit dem OSP Hessen und dem Haus der Athleten ist seit Jahren konstant auf höchstem Niveau zu finden.“ resümiert Lehrertrainer Johannes Herrmann.

Aufstellung Jungen WK II:

1. Adam Janicki
2. Leon Pradler
3. Robert Volkmann
4. Gaganpreet Sohal
5. Maximilian Schlicke
6. Paul Schuster

Aufstellung Jungen WK III:

1. Alessandro Felzer
2. Alwin Bläser
3. Cyril Menner
4. Liam Rauck
5. Jacob Nissen
6. Nils Rau
7. Sinedin Babic